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Verband der Europäischen Laminatbodenhersteller e.V.
EPLF Flexibilität

Flexibilität mit Laminat

Vielseitig einzusetzen

Laminat ist in mehrfacher Hinsicht vielseitig. Sie können es aus einem Raum entfernen und in einen anderen legen, oder sogar verschiedene Dekore eines Herstellers miteinander kombinieren.

Bedarfsgerechter Bodenbelag
Dank der hohen Dekorvielfalt und der großen Auswahl an Beanspruchungsklassen bleibt mit Laminat als Bodenbelag kaum ein Wunsch offen. Es gibt für jeden Einsatzbereich das passende Produkt – man muss nur wissen, wohin die Reise gehen soll. 

Laminat lässt sich mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst verlegen. Denn es muss nicht verklebt werden, sondern liegt in schwimmender Verlegung – möglichst mit einer geeigneten Unterlage – ganz einfach auf dem Untergrund auf. Für den nötigen Zusammenhalt sorgen leimlose Verbindungssysteme, durch die ein einmal verlegter Boden auch leicht wieder in seine Bestandteile zerlegt werden kann. Dadurch lässt sich der Bodenbelag bei einem Umzug mitnehmen oder beschädigte Stellen durch einen Fachverleger austauschen. In den meisten Fällen erhält man bei hochwertigem Laminat noch nach Jahren passenden Ersatz vom Hersteller.

EPLF® Laminat vielseitig einzusetzen

Flexibilität

Vielseitig einzusetzen

Selbst zu verlegen

Entsorgen und recyceln

Selbst verlegbar

Wer selbst Hand anlegen möchte, ist mit Laminat bestens bedient. Intelligente Klickverbindungen machen das Verlegen von Laminat auch für Ungeübte zum sprichwörtlichen Kinderspiel.

Einfach, schnell, sauber
Kaum ein Bodenbelag ist so einfach zu verlegen wie ein Laminatboden. Trotzdem gilt: Werfen Sie als erstes nach dem Kauf einen Blick in die beiliegende Verlegeanleitung und lassen Sie Ihr Laminat mindestens für 24h zur Akklimatisierung in dem Raum liegen, in dem Sie es später verlegen wollen. Laminat besteht überwiegend aus Holz, das sich erst der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit entsprechend anpassen muss, bevor Sie es einwandfrei verlegen können.

Der Untergrund
Für die schwimmende Verlegung von Laminatbodenelementen eignen sich grundsätzlich alle Untergründe, die für die Aufnahme von Bodenbelägen gebräuchlich sind, z.B. alle Estricharten einschließlich flächenbeheizter Lastverteilerschichten, Holzspanplattenkonstruktionen, Trockenbaukonstruktionen, Holzdielenböden sowie Altuntergründe mit vorhandenen Hartbelägen (Stein, Keramik, Kunststoff etc.). Das A und O beim Verlegen eines Laminatbodens: Der Untergrund muss so beschaffen sein, dass er entsprechend der Verlegeanleitung des Herstellers für den Laminatboden eine ordnungsgemäße Verarbeitung zulässt.

Unsere EPLF-Merkblätter enthalten ausführliche Informationen: 

Mehr erfahren: EPLF® Verlegen von Laminatfußbodenelementen

Mehr erfahren: EPLF® Unterlagen

 

Für jeden Raum das richtige Laminat
Mit entsprechender Ausstattung sind die pflegeleichten, robusten Laminatböden in allen Wohn- und Arbeitsbereichen einsetzbar, und sie erhalten neue Anwendungsgebiete in Gewerbe- und Büroräumen oder Arztpraxen. Die Hersteller bieten auf Wunsch Dielen mit integrierter Trittschalldämmung und nützlichen Zusatzfeatures: Dazu gehören antistatische Oberflächen, ein erhöhter Schutz vor Mikrokratzern durch Einsatz von Elektronenstrahltechnologie oder besonders rutschhemmende Oberflächen für den Einsatz in Eingangs- oder Arbeitsbereichen. Innovative Feuchteschutz-Ausstattungen ermöglichen die Verlegung von Laminatdielen auch in Bädern und Küchen: Eine besondere Plattenrezeptur und eine entsprechende Imprägnierung der Deckschicht reduzieren das Quellen, zusätzlich erhalten die Elementkanten zum Schutz eine spezielle Versiegelung. Patentierte Verriegelungstechniken sorgen schließlich für einen sicheren Fugenschluss. So lassen sich Laminatböden als fußwarme Alternative zum herkömmlichen Fliesenbelag einsetzen.

 

Best Practices: Laminat verlegen

  • Verlegen Sie zunächst zwei bis drei Reihen probeweise. Die Dielen gerade und winklig ausrichten, so dass Nut und Feder ineinander greifen. Die erste Diele einer Reihe sollte mindestens 40 cm lang sein. Keile sichern den Wandabstand von mindestens 8 mm, damit das Laminat arbeiten kann.
  • Anschließend sollten Sie ausrechnen, wie Sie mit der Breite des Raumes zurechtkommen. Die Dielen der letzten Reihe sollten nicht weniger als 5 cm breit sein, sonst müssen Sie die Dielen der 1. Reihe entsprechend kürzen.
  • Anschließend alle Dielen ineinander klicken, bis der gesamte Boden verlegt ist. Die Verlegefläche des Laminates sollte acht bis zehn Meter in der Länge oder Breite nicht überschreiten, ansonsten unbedingt eine Dehnungsfuge einfügen.
  • Die Dielen der letzten Reihe mit der Feder zur Wand und dem Dekor nach oben exakt auf die vorletzte Reihe legen. Ein Reststück nehmen, an der Wand entlang führen und den Abstand zur Wand mit einem Bleistift auf der oben liegenden Dielenreihe abtragen. Mindestens 8 mm für den Wandabstand dazurechnen, erneut mit dem Bleistift eine Linie ziehen und die Längsseite der Diele mit einer Stichsäge entsprechend kürzen. Wie gesagt, die Dielen der letzten Reihe sollten nicht weniger als 5 cm breit sein. Mit dem Zugeisen einpassen und fertig!
  • Jetzt fehlen nur noch die Leisten, die je nach System angeschraubt oder angesteckt werden. Sie schließen den Fußboden zur Wand hin ab. Markenhersteller bieten passend zum Dekor eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte an.

Anfallende Reste oder Altlaminat können übrigens ganz leicht entsorgt werden.

Mehr erfahren: EPLF-Verlegemerkblatt Laminatboden (PDF)

 

EPLF® Laminat selbst zu verlegen

Entsorgen und recyceln

Laminat fällt keinem zur Last. Als Produkt aus 100% natürlichen Rohstoffen kann es einfach über den Restmüll entsorgt oder sogar recycelt werden. 

Keine Umweltbelastung
Einzelne Dielen oder Verlegereste können bedenkenlos mit dem Hausmüll entsorgt werden. Größere Mengen wie bspw. komplette ausrangierte Böden können direkt zum Restmüll- oder Recyclinghof gebracht werden.

Kein Sondermüll
Laminat gilt als Sperrmüll und kann einem stofflichen oder thermischen Recycling zugeführt werden. Gebrauchte Laminatböden sind somit kein teuer zu entsorgender »Sondermüll«. Im Gegenteil: Theoretisch könnten Sie Ihr Laminat auch selbst verbrennen, da es überwiegend aus Holz besteht und keine Schadstoffe freigesetzt werden. Hier aber bitte unbedingt die örtlichen Vorschriften beachten!

Stattdessen Wiederverwertung
Neue Verfahren ermöglichen das Recycling von Laminatböden: In Späne zerlegt, lässt sich der größte Teil des Bodens wieder dem Produktionsprozess zuführen. Als Kultursubstrate sind die Späne sogar in Landwirtschaft und Gartenbau einsetzbar.

EPLF® Laminat entsorgen und recyceln
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