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Verband der Europäischen Laminatbodenhersteller e.V.
EPLF Umwelt & Ökologie

Umwelt & Ökologie

Aus nachhaltigem Holz gefertigtes Laminat wird unter Berücksichtigung seines gesamten Lebenszyklus aus natürlichen Rohstoffen in emissionsarmen Fertigungsverfahren hergestellt. Es lässt sich einfach recyceln und entsorgen

Laminatbodenbeläge bestehen zu 80 % aus natürlichen Rohstoffen, vor allem aus Holz. Holz gehört zu den nachwachsenden, erneuerbaren Rohstoffen. Deshalb gilt der Laminatboden als umweltfreundliches und nachhaltiges Produkt und kann sogar recycelt werden. Aber das ist noch nicht alles. Laminatböden haben eine feste, geschlossene Oberfläche, in die kein Staub oder Schmutz eindringen kann. Deshalb ist Laminat hygienisch, pflegeleicht und somit besonders für Allergiker geeignet.

Ökologische Produktion
Laminat wird ökologisch ohne Zusatz von Pestiziden, chlororganischen Verbindungen oder schädlichen Schwermetallen hergestellt. Dank fortschrittlicher Produktionstechniken lässt sich die gute Ökobilanz von Holzprodukten auf Laminatböden übertragen. Doch Laminat kann noch mehr, unter anderem zur Verringerung des Abfallaufkommens beitragen: Für die Holzfaserplatte können Durchforstungshölzer aus dem Wald und Holzreste aus der Sägeindustrie genutzt werden, was die Ökobilanz noch weiter verbessert. 

Anerkannte Prüfsiegel belegen die nachhaltige Herkunft der eingesetzten Holzrohstoffe. Außerdem wird garantiert, dass zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt sämtliche Produktbestandteile die strenge Chemikalienverordnung der Europäischen Union (REACH) einhalten.

Vorausschauend handeln, Natur bewahren.
Laminatböden bestehen hauptsächlich aus Holzfasern sowie aus Holz gewonnenem Zellstoff, nämlich Papier. Da Holz zu den nachwachsenden und erneuerbaren Rohstoffen zählt, gilt Laminatfußboden als besonders ressourcenschonendes Produkt.

Kontrollierte Fertigung
Die Fertigung von Laminatbelägen genügt höchsten Umweltstandards. Laminat wird in modernen, den strengenAnforderungen des Emissions- und Umweltschutzes unterliegenden Produktionsanlagen hergestellt, die vielfach über eigene Energie- und Wärmekreisläufe verfügen. Die positiven Umwelteigenschaften von Holzwerkstoffen lassen sich somit in vollem Umfang auf Laminatfußböden übertragen.

Der Umweltgedanke
Für die Herstellung von Laminat wird vorwiegend Holz aus heimischen und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwendet, wodurch die Holzexporte zurückgehen. Außerdem werden neben Waldholz hauptsächlich Holzreste der Sägeindustrie als Rohstoff genutzt, sodass Laminatböden zu einem gewissen Grad auch selbst ein Recyclingprodukt sind.

Formaldehyd? Ja? Nein?
Formaldehyd ist ein natürlicher Holz-Bestandteil und ist außerdem im Melaminharz enthalten. Deshalb enthält auch ein Laminatboden wie jedes Massivholzprodukt Formaldehyd. Gesundheitsgefahr besteht dennoch nicht: Das im Melaminharz enthaltene Formaldehyd wird während der Aushärtung in die Harzstruktur unlösbar eingebunden und kann dadurch nicht an die Raumluft entweichen.

Gleiche Messwerte wie naturbelassenes Holz
Zahlreiche dokumentierte Messungen von Laminatböden ergaben Emissionswerte, die der Formaldehyd-Abgabegrenze für naturbelassenes Holz entsprechen und damit weit unter den gesetzlich festgelegten Grenzwerten liegen. Laminatfußböden tragen also ebenso wenig wie Holz zu einer Belastung der Innenraumluft mit Geruchs- und Schadstoffen bei.

EPD bestätigen sehr gute Ökobilanz 
Laminatböden überzeugen durch ihre sehr gute Öko-Bilanz mit enorm positiven Werten bei Primärenergiebedarf und Treibhauspotenzial. Auch bei der Raumluftqualität zeigt dieser Bodenbelag seine Stärken. Das weisen fundierte Umwelt-Produktdeklarationen nach, die „EPD“ (Environmental Product Declarations). Wer seinen neuen Fußboden unter dem Aspekt Umwelt und Nachhaltigkeit auswählen will – egal ob privat oder im Objekt –, hat mit den EPD beste Argumente für Laminatböden in der Hand.

 

Als einer der ersten Verbände der Bodenbelagsbranche hat der EPLF e.V. bereits 2009 die Entwicklung der "EPD"-Umweltdeklarationen (Environmental Product Declarations) angestoßen und damit den Weg zu mehr Transparenz und Produktsicherheit für den Endverbraucher geebnet. Auch Architekten und Designer setzen bereits auf geprüfte Umweltqualität: Im Objektbau werden verstärkt Innenausbau-Produkte eingesetzt, die eine gute Ökobilanz haben und diese in spezifischen „EPD“ (Environmental Product Declarations) nachweisen können.

 

Mehr erfahren: EPD für Laminatfußböden (PDF)

 

Mehr erfahren: Umweltgutachten WKI Braunschweig (PDF)
 

Ökologische Produktion: Ohne Zusatz von Weichmachern, Pestiziden, chlororganischen Verbindungen und schädlichen Schwermetallen.

Einfach zu recyceln

Bei der Herstellung von Laminatböden wird deren gesamter Lebenszyklus berücksichtigt. Laminat wird zu unbedenklichem Restmüll, der nach dem Gebrauch einfach zu entsorgen und recyceln ist. Laminat ist vollkommen unbedenklicher Restmüll, der weder den Menschen noch der Umwelt schadet. Entsprechend müssen ausrangierte Böden auch nicht als Sondermüll entsorgt werden. 

Keine Umweltbelastung
Laminatböden lassen sich Dank durchdachter Klickverbindungen leicht wieder aufnehmen. Die Entsorgung ist genauso einfach: Einzelne Dielen oder Verlegereste können bedenkenlos mit dem Hausmüll entsorgt werden. Größere Mengen wie bspw. komplett ausrangierte Böden bringt man am besten direkt zum Restmüll- oder Recyclinghof.

Kein Sondermüll
Laminat gilt als Sperrmüll und kann einem stofflichen oder thermischen Recycling zugeführt werden. Gebrauchte Laminatböden sind somit kein teuer zu entsorgender »Sondermüll«. Im Gegenteil: Theoretisch könnten Sie Ihr Laminat auch selbst verbrennen, da es überwiegend aus Holz besteht und keine Schadstoffe freigesetzt werden. Hier aber bitte unbedingt die örtlichen Vorschriften beachten!

Nicht entsorgen, sondern wiederverwerten!
Laminat trägt zum Aufbau einer kreislauforientierteren Wirtschaft bei. Neue Verfahren ermöglichen ein teilweises Recycling von Laminatböden: In Späne zerlegt, lässt sich der größte Teil des Bodens wieder dem Produktionsprozess zuführen.

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