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Verband der Europäischen Laminatfußbodenhersteller e.V.
EPLF Umwelt & Ökologie

Umwelt & Ökologie

Laminat - Der Boden mit dem guten Öko-Profil

Laminatbodenbeläge bestehen überwiegend aus Holz. Holz gehört zu den nachwachsenden, erneuerbaren Rohstoffen. Deshalb gilt der Laminatboden als umweltfreundliches und nachhaltiges Produkt und kann sogar recycelt werden. Aber das ist noch nicht alles. Laminatböden haben eine feste, geschlossene Oberfläche, in die kein Staub oder Schmutz eindringen kann. Deshalb sind sie äußerst hygienisch, pflegeleicht und besonders für Allergiker geeignet.

Ökologische Produktion
Alle Bestandteile von Laminatböden werden ohne Zusatz von Pestiziden, chlororganischen Verbindungen oder schädlichen Schwermetallen hergestellt. Die Beschichtungen sind zudem frei von Weichmachern. Laminat wird ökologisch produziert. Dank fortschrittlicher Produktionstechniken lässt sich die gute Ökobilanz von Holzprodukten auf den Laminatboden übertragen. Doch Laminat kann mehr – für die Holzfaserplatte können Durchforstungshölzer aus dem Wald und Holzreste aus der Sägeindustrie genutzt werden, was die Ökobilanz noch weiter verbessert. 

Anerkannte Prüfsiegel belegen die nachhaltige Herkunft der eingesetzten Holzrohstoffe. Außerdem wird garantiert, dass zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt sämtliche Produktbestandteile die strenge Chemikalienverordnung der Europäischen Union (REACH) einhalten.

Vorausschauend handeln, Natur bewahren.
Laminatböden bestehen hauptsächlich aus Holzfasern sowie aus Holz gewonnenem Zellstoff, nämlich Papier. Da Holz zu den nachwachsenden und erneuerbaren Rohstoffen zählt, gilt Laminatfußboden als besonders ressourcenschonendes Produkt.

Kontrollierte Fertigung
Die Fertigung von Laminat erfolgt in modernen, den Anforderungen des Emissions- und Umweltschutzes unterliegenden Produktionsanlagen, die vielfach einen eigenen Energie- und Wärmekreislauf verfügen. Die günstigen Ökobilanz-Daten von Holzwerkstoffen lassen sich damit voll auf Laminatfußböden übertragen.

Der Umweltgedanke
Für die Herstellung von Laminat wird vorwiegend Holz aus heimischen und nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwendet. Eine entsprechende Umweltbelastung durch Holzimporte aus aller Welt fällt weg. Außerdem werden neben Waldholz hauptsächlich Holzreste der Sägeindustrie als Rohstoff genutzt, so dass Laminatböden zu einem gewissen Grad auch selbst ein Recyclingprodukt sind.

Formaldehyd? Ja? Nein?
Formaldehyd ist ein natürlicher Holz-Bestandteil und ist außerdem im Melaminharz enthalten. Deshalb enthält auch ein Laminatboden wie jedes Massivholzprodukt Formaldehyd. Gesundheitsgefahr besteht dennoch nicht: Das im Melaminharz enthaltene Formaldehyd wird während der Aushärtung in die Harzstruktur unlösbar eingebunden und kann dadurch nicht an die Raumluft entweichen.

Gleiche Messwerte wie naturbelassenes Holz
Zahlreiche dokumentierte Messungen von Laminatböden ergaben Emissionswerte, die der Formaldehyd-Abgabegrenze für naturbelassenes Holz entsprechen und damit weit unter den gesetzlich festgelegten Grenzwerten liegen. Laminatfußböden tragen also ebenso wenig wie Holz zu einer Belastung der Innenraumluft mit Geruchs- und Schadstoffen bei.

EPD bestätigen sehr gute Ökobilanz 
Laminatböden überzeugen durch ihre sehr gute Öko-Bilanz mit enorm positiven Werten bei Primärenergiebedarf und Treibhauspotenzial. Auch bei der Raumluftqualität zeigt dieser Bodenbelag seine Stärken. Das weisen fundierte Umwelt-Produktdeklarationen nach, die „EPD“ (Environmental Product Declarations). Wer seinen neuen Fußboden unter dem Aspekt Umwelt und Nachhaltigkeit auswählen will – egal ob privat oder im Objekt –, hat mit den EPD beste Argumente für Laminatböden in der Hand.

 

Als einer der ersten Verbände der Bodenbelagsbranche hat der EPLF e.V. bereits 2009 die Entwicklung der "EPD"-Umweltdeklarationen (Environmental Product Declarations) angestoßen und damit den Weg zu mehr Transparenz und Produktsicherheit für den Endverbraucher geebnet. Auch Architekten und Designer setzen bereits auf geprüfte Umweltqualität: Im Objektbau werden verstärkt Innenausbau-Produkte eingesetzt, die eine gute Ökobilanz haben und diese in spezifischen „EPD“ (Environmental Product Declarations) nachweisen können.

 

Mehr erfahren: EPD für Laminatfußböden (PDF)

 

Mehr erfahren: Umweltgutachten WKI Braunschweig (PDF)
 

Ökologische Produktion: Ohne Zusatz von Weichmachern, Pestiziden, chlororganischen Verbindungen und schädlichen Schwermetallen.

Einfach zu entsorgen

Laminat ist einfach zu entsorgen und zu recyceln. 
Laminat ist vollkommen unbedenklicher Restmüll, der weder den Menschen noch der Umwelt schadet. Entsprechend muss der Boden auch nicht als Sondermüll entsorgt werden – im Gegenteil: Laminat kann recycelt oder in zerspanter Form als Kultursubstrat in der Landwirtschaft eingesetzt werden. 

Keine Umweltbelastung
Laminatböden lassen sich Dank durchdachter Klickverbindungen leicht wieder aufnehmen. Die Entsorgung ist genauso einfach: Einzelne Dielen oder Verlegereste können bedenkenlos mit dem Hausmüll entsorgt werden. Größere Mengen wie bspw. komplett ausrangierte Böden bringt man am besten direkt zum Restmüll- oder Recyclinghof.

Kein Sondermüll
Laminat gilt als Sperrmüll und kann einem stofflichen oder thermischen Recycling zugeführt werden. Gebrauchte Laminatböden sind somit kein teuer zu entsorgender »Sondermüll«. Im Gegenteil: Theoretisch könnten Sie Ihr Laminat auch selbst verbrennen, da es überwiegend aus Holz besteht und keine Schadstoffe freigesetzt werden. Hier aber bitte unbedingt die örtlichen Vorschriften beachten!

Stattdessen Wiederverwertung
Neue Verfahren ermöglichen das partielle Recycling von Laminatböden: In Späne zerlegt, lässt sich der größte Teil des Bodens wieder dem Produktionsprozess zuführen. Als Kultursubstrate sind die Späne sogar in Landwirtschaft und Gartenbau einsetzbar.

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